Manchen Präsentationen folgt man gern. Andere wirken trotz guter Inhalte anstrengend. Viele Menschen fragen sich, woran das liegt.
In meiner Trainingsarbeit zeigt sich immer wieder: Es ist selten der Inhalt, der entscheidet. Viel häufiger ist es die Präsenz der Person, die präsentiert.
Menschen, die Freude am Präsentieren haben, wirken präsenter und erreichen ihr Publikum deutlich stärker.
Menschen, die Freude am Präsentieren haben, wirken präsenter und erreichen ihr Publikum deutlich stärker. Nicht, weil sie alles perfekt machen oder besonders extrovertiert sind, sondern weil die Zuhörer ihre Beziehung zum Thema wahrnehmen.
Diese spürbare Freude wirkt ansteckend. Sie schafft Kontakt, hält Aufmerksamkeit und ermöglicht es dem Publikum, gedanklich mitzugehen. Präsentationen werden so weniger als Pflicht erlebt – und mehr als gemeinsame Auseinandersetzung mit einem Thema.
Präsenz entsteht dabei nicht durch Inszenierung oder Technik. Sie entwickelt sich, wenn innere Haltung, Körpersprache und Inhalt zusammenpassen. Genau hier setzt meine Arbeit an: Menschen dabei zu unterstützen, ihren Zugang zur eigenen Präsenz zu finden – auf eine Art, die sich stimmig anfühlt und Wirkung zeigt.
(Anne-Christiane Schneider am 15.01.2026)